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Solon
150px-Solon

Solon, griech.Σόλων
* wohl um 640 v. Chr. in Athen 
† vermutlich um 560 v. Chr.),
war griechischer Lyriker und athenischer  Staatsmann.
Mit seinem Namen verbinden sich vor allem die Reformen, die er in Athen durchführte.
Er wird zu den sieben Weisen Griechenlands gezählt.

"... daß niemand vor seinem Tode glücklich zu preisen ist".

Solon Zitate       >>>

In ähnlichen Verhältnissen sehen wir auch die anderen Weisen.
Solon war Gesetzgeber in Athen und ist dadurch vornehmlich berühmt.

Wenige Menschen haben diese hohe Stellung gehabt, den Ruhm eines Gesetzgebers zu erlangen. Mit ihm teilen ihn nur Moses, Lykurg, Zaleukos, Numa usw. Es finden sich unter den germanischen Völkern keine Individuen, die diesen Ruhm haben, die Gesetzgeber ihrer Völker zu sein.
Heutzutage kann es keine Gesetzgeber geben; die gesetzlichen Einrichtungen, rechtlichen Verhältnisse sind in neuerer Zeit immer schon vorhanden.
Es ist sehr wenig mehr zu machen; nur weitere Bestimmung des Details, sehr unbedeutende Nebenbestimmungen können noch durch den Gesetzgeber, gesetzgebende Versammlungen gegeben werden. Es handelt sich nur um Sammlung, Redaktion und Ausbildung des Einzelnen.

Und doch auch Solon und Lykurg haben nichts getan, als der eine den ionischen Geist wie der andere den dorischen Charakter, die sie vor sich hatten und nur das an sich Vorhandene waren, zum Bewußtsein (in eine andere Form) zu bringen, das Momentane der Zerrüttung zu Ende zu bringen und diesem Übelstande auch durch wirkliche Gesetze abzuhelfen.”   HEGEL:   >>>

Die Sieben Weisen   >>>

Moses wird Gesetzgeber der Juden genannt, aber er ist den Juden nicht gewesen, was den Griechen Solon und Lykurg (diese gaben als Menschen ihre Gesetze); er hat nur die Gesetze Jehovas bekanntgemacht;
Jehova selbst hat sie, nach der Erzählung, in den Stein gegraben.
Allen noch so geringfügigen Verordnungen, die Einrichtung der Stiftshütte,
die Gebräuche beim Opfer und alles sonstige Zeremoniell betreffend, ist in der Bibel die Formel beigesetzt: Jehova spricht.
Alles Gesetz ist vom Herrn gegeben, es ist somit durchaus positives Gebot.
Es ist darin eine formelle, absolute Autorität.
Das Besondere der politischen Verfassung ist überhaupt nicht aus dem allgemeinen Zweck entwickelt, auch ist es nicht dem Menschen zur Bestimmung überlassen - denn die Einheit läßt nicht die menschliche Willkür, die menschliche Vernunft neben sich bestehen, und eine politische Änderung ist jedesmal ein Abfall von Gott genannt -, sondern das Besondere als ein von Gott Gegebenes ist als ewig festgesetzt.
Und hier stehen die ewigen Gesetze des Rechts, der Moralität in gleichem Rang, in gleicher positiver Form mit den geringfügigsten Verordnungen.
Das bildet einen starken Kontrast mit dem Begriff, den wir von Gott haben.
- Der Kultus nun ist der Dienst Gottes; der Gute, Gerechte ist es, der diesen Dienst leistet, indem er sowohl die sittlichen Gebote als auch die Zeremonialgesetze hält und beobachtet. Das ist der Dienst des Herrn.”

(HEGEL:  Vorlesungen über die Philosophie der Religion / ... /3. Der Kultus   >>>)

Heutzutage kann es keine Gesetzgeber geben; die gesetzlichen Einrichtungen, rechtlichen Verhältnisse sind in neuerer Zeit immer schon vorhanden.”    >>>

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Manfred Herok©2009/11

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